Caracas, Hauptstadt im Tal
Obwohl Caracas bereits im Jahr 1567 gegründet wurde, ist die heutige Hauptstadt Venezuelas
eine moderne, glitzernde Metropole. Vor der alles beherrschenden Kulisse der immergrünen
Ávila-Bergkette breitet sie sich über etwa 25 Kilometer in einem engen Tal aus; wächst
immer weiter, sowohl in die Breite als auch in die Höhe. Sie gilt als eine der vitalsten,
energiereichsten, elektrisierendsten, überraschendsten und verführerischsten
Grossstädte Südamerikas. Gleichzeitig ist Venezuelas Hauptstadt - wie überhaupt
das ganze Land - für Touristen sehr sicher.
Caracas präsentiert sich Besuchern als Anhäufung spannender Kontraste: Ein
Wirrwarr von Wohn- und Bürogebäuden aus Aluminium, Stahl und Beton, das abrupt
von zauberhaften Grünanlagen und alten kolonialen Gebäuden sowie Kopfsteinpflaster-Strassen
unterbrochen wird. Einfache Strassenmärkte wechseln sich ab mit riesigen Einkaufszentren.
Ideales Verkehrsmittel für Ihre Stadterforschung ist das hervorragende U-Bahn-System. Die
Metro ist sauber, klimatisiert, zuverlässig, ruhig und sicher und als besonderes Bonbon
zieren über und unter der Erde diverse Kunstwerke die Metrostationen!
Shopping, Unterhaltung, Nightlife
Die wunderhübschen kleinen Häuser des Stadtteils El Hatillo dienen als Geschäfte,
Antiquariate und Restaurants. Das ehemalige Hirtendorf ist einer der wichtigsten Zufluchtsorte
der gestressten Caraqueños. Im Stadtteil Chacao befinden sich neben guten Restaurants,
Bäckereien, Cafés, Bars und Diskotheken einige der spektakulärsten Einkaufszentren
Lateinamerikas wie das Centro Comercial Sambil oder das Tamanaco. Das San Ignacio in der
Strasse La Castellana sei hier besonders hervorgehoben. Neben seinem Warenangebot und den
Restaurants, Bars und dem luxuriösen Kino lohnt es allein schon wegen seiner aufregend
eleganten Architektur. Und Sie geniessen von hier aus tolle Blicke auf den El Ávila. Sollten
Sie lieber unter freiem Himmel shoppen, sei Ihnen die Fussgängerzone Sabana Grande
empfohlen, die sich über zwei Kilometer hinstreckt. Hier finden Sie sowohl teure
Boutiquen, Schuhläden, Parfümerien etc. als auch fliegende Händler, die
landestypische Hängematten, sehr schönen Modeschmuck und allerlei Kunsthandwerk
anbieten.
In Caracas finden Sie Restaurants auf jedem Niveau, wobei die typischen Spezialitäten
aller Ecken Venezuelas mit eigenen Restaurants vertreten sind. Sollten Sie also nicht alle
Gegenden des Landes bereisen, so haben Sie doch die Gelegenheit, sie kulinarisch kennen zu
lernen. Selbstverständlich ist auch die internationale Küche ausnahmslos vertreten.
Caracas ist darüber hinaus DER Ort in Venezuela zum Musikhören und Tanzen- gehen.
Beliebtestes Zentrum dafür ist der Stadtteil Las Mercedes. So richtig los geht es meist
erst um Mitternacht, dafür wird dann aber - selbst unter der Woche - bis zum Morgengrauen
gefeiert. Unterhaltung gehobener und ruhiger, kultureller Natur finden Sie hingegen im Teatro
Teresa Carreño, im Teatro Nacional, im Teatro Municipal und im Ateneo Caracas.
Die Gebirgskette von Falcón
Das Gebiet der Gebirgskette von Falcón hat eine ganze Reihe sehenswerter Berglandschaften, die dem Besucher spektakuläre An- und Aussichten bieten. Entzückende kleine Dörfer, rauschende Wasserfälle und Flüsse, tiefe Grotten und steile Abhänge machen den Charme der Gebirgskette aus. In der Nähe von Puerto Cruz de Bucaral liegt der Parque Nacional Cueva de la Quebrada del Toro; seine drei Höhlen gehören zu den grössten des Landes. Im Inneren der Höhle Quebrada del Toro nisten Fettvögel, ausserdem wird sie vom grössten unterirdischen Fluss Venezuelas durchflossen. Diesen kann man mit einem Boot befahren! Und noch ein Superlativ: Nahebei befinden sich drei Felsspalten mit dichtem Urwald; von diesen ist die Felsspalte Elda mit 108 Metern die tiefste Felsspalte Venezuelas.
In der Sierra de San Luis
Südlich von Coro liegt die Sierra de San Luis mit dem gleichnamigen, 20.000 Hektar grossen Nationalpark - eines der bestgehüteten Geheimnisse von Venezuela. Malerische Bergdörfer wie San Luis de Cariagua, Cabure und Curimagua verstecken sich in der beeindruckenden Bergvegetation mit Kakteen, Trockenwald und Nebelwald. Von oben geniessen Sie an klaren Tagen einen tollen Blick, der manchmal sogar bis weit über die Küste hinaus zur Antilleninsel Aruba reicht. In dem Kalksteingebirge gibt es viele Höhlen mit unterirdischen Seen und Flüssen. Diese haben die Phantasie der Menschen so angeregt, dass sie Auslöser von zahlreichen Mythen und Legenden waren.
Der Parque Nacional Morrocoy
Weltweit einer der schönsten Nationalparks ist der Parque Nacional Morrocoy.
Lediglich ein kleiner Teil des 320 Quadratkilometer grossen Parks besteht aus Festland,
ansonsten erstreckt er sich ins Karibische Meer. Etwa 30 Inseln, teilweise mit Palmenstränden
oder von Mangroven überwuchert, ausserdem Korallenbänke, Lagunen, Sümpfe,
Buchten sowie die Steilküste Cerro Chichriviche ergeben ein Paradies für Sonnenhungrige,
Schnorchler, Taucher und Vogelfreunde. Besonders schön wird Ihr Morrocoy-Erlebnis, wenn
Sie sich an einer der Anlegestellen eine Lancha mieten und auf eine der Inseln übersetzen
lassen. Die Hin- und Rückfahrt vereinbaren Sie individuell mit Ihrem Fährmann.
Zur Flora von Morrocoy gehören über 300 Baum- und Pflanzenarten, und auch
das Tierleben kann sich sehen lassen. Wie eigentlich immer in Venezuela wird der Aufenthalt
für Vogelbeobachter äusserst kurzweilig. Zu den Arten gehören Scharlachibisse,
Rosalöffler, Silberreiher, Enten, Alcatrassen, Pelikane und Flamingos. Und auf dem Berg
Cerro Chichriviche, der eine Art natürliche Trennung der beiden Teile bildet, leben Hirsche,
Affen, Krebs fangende Füchse, Honigbären, Beutelratten, Lapas, Wildkatzen und Ozelote.
Neben den vielen Wasser- und Mangrovenkanälen zählen einige in der Steilküste
liegende Höhlen zu den Hauptattraktionen des Nationalparks. In der Cueva del Indio weisen
abstrakte Steinzeichnungen (Petroglyphen) auf eine sehr frühe Besiedlung des Gebietes hin.
Die Cueva de Monte Alto, teilweise mit dem Boot befahrbar, gehört zu den wichtigsten
Tropfsteinhöhlen Venezuelas.
Der Parque Nacional Henri Pittier
Der spektakuläre Parque Nacional Henri Pittier auf der Cordillera de la Costa, 1937
eingerichtet, ist der älteste Nationalpark Venezuelas. Sein ursprünglicher Name
Rancho Grande wurde im Jahr 1953 zu Ehren des Schweizer Naturforschers Henri Pittier geändert.
Dieser hatte sich um den Schutz des Nebelwaldes verdient gemacht und hier die Pflanzenwelt studiert.
Und zu studieren hatte er hier viel, denn die verschiedenen Höhenstufen des Nationalparks
ermöglichen entlang den kleinen Bächen und Wasserläufen eine vielseitige Vegetation.
Die ökosysteme reichen vom Trockenwald bis zum immerfeuchten Nebelwald. Wunderschön sind
beispielsweise die riesigen Cucharón-Bäume oder die Bambusgewächse am Strassenrand.
Mindestens genauso eindrucksvoll gestaltet sich das Tierleben. Besonders überwältigend
ist die fliegende Vielfalt. 500 Vogelarten wohnen hier; das bedeutet 40 Prozent der Arten Venezuelas
und fast sieben Prozent aller Arten weltweit.
Cata, Choroni und Colonia Tovar
Sonnenhungrige sollten einen Abstecher nach Cata machen. Denn zu diesem Dorf gehört in einer ruhigen, halbmondförmigen Bucht ein langer Strand, der zu den malerischsten des Landes zählt. Choroni ist ein reizendes Dorf mit einstöckigen, pastellfarbigen Häusern. Es war früher das Herz einer reichen Kakaoanbau-Region. Der Hafen Choronis heisst Puerto Columbia und befindet sich unmittelbar an der Küste. Etwa 400 Meter entfernt von dem Dorf liegt der wunderschöne Playa Grande an einer palmenbestandenen Bucht und lädt zum Faulenzen ein. Nach Colonia Tovar wanderten im Jahr 1843 viele Deutsche aus dem Schwarzwald aus. Benannt ist die Colonia nach Manuel Felipe Tovar, in dessen Besitz die Ländereien 1852 übergegangen waren. Einige der Häuser des kleinen Dorfes sind echte Fachwerkbauten, die so auch im Schwarzwald stehen könnten. Kein Wunder, dass die Venezolaner diesen für sie exotischen Ort an Wochenenden gerne besuchen - und sich in den Restaurants mit Strudel und deutschen Würsten stärken. Noch heute wird hier (ein altes) Deutsch gesprochen.
Der Bundesstaat Zulia
Im Bundesstaat Zulia befinden sich auch zwei aussergewöhnliche Nationalparks: der Parque
Nacional Sierra de Perijá und der Parque Nacional Ciénaga de Juan Manuel. Der Erste liegt an der
Grenze zu Kolumbien und umfasst ökosysteme immergrüner Wälder und buschiger Steppen
mit endemischer Flora. Der Zweite befindet sich bei den Sümpfen des Catatumbo. In diesem Park
leben geschützt Tierarten wie die Seekuh und der Küstenkaiman. Hier können Sie
übrigens den Blitz des Catatumbo sehen; ein Naturphänomen, bei dem es trotz guten
Wetters immer wieder am Himmel blitzt.
Das Pfahldorf Sinamaica im Norden von Maracaibo soll Americo Vespucci dazu inspiriert haben,
das Gebiet und damit indirekt das heutige Land "Klein-Venedig" zu taufen. In der Nähe, auf
der Halbinsel Guajira, treffen Sie auf eine spektakuläre Dünenlandschaft. Diese rahmt
die Inseln am Eingang der Barra de Maracaibo ein, zu denen Toas, Zapara und San Carlos gehören.
In San Carlos ist eine gewaltige Festung aus der Kolonialzeit zu sehen.
Die Cueva del Guácharo
Bei Caripe im Bundesstaat Monagas liegt die Cueva del Guácharo, die eindrucksvollste Höhle Venezuelas. Sie wird auch als Monumento Natural Alejandro de Humboldt bezeichnet, der sie im Jahr 1799 erforschte. Die Cueva ist aber nicht nur eines der aussergewöhnlichsten geologischen Juwele unserer Erde, sondern auch der wichtigste Nestplatz der Guácharos (Fettschwalme). ähnlich wie Fledermäuse orientiert sich diese blinde Nachtvogelart am Echo ihrer Stimme. In der Dunkelheit der Höhle können Sie die Guácharos nicht sehen, sondern nur hören. Das dafür aber so richtig, denn das Geschrei kann nur als gellend bezeichnet werden …
Die Tafelberge und der Salto Angel
Im Südosten Venezuelas erwarten Sie die berühmten Tepuyes. Die Ureinwohner bezeichnen
diese Tafelberge als Throne der Götter; wer je einen Tepuy gesehen hat, wird sich dieser
Interpretation vorbehaltlos anschliessen. Wie trutzige Festungen erheben sie sich dramatisch
aus der flachen, offenen Graslandschaft. Entstanden sind sie in Jahrmillionen der Erosion durch
Wind und vor allem Wasser. Auf den Hochebenen der Tafelberge ist eine bemerkenswerte biologische
Vielfalt entstanden; etwa die Hälfte der Flora gibt es nur auf den Tepuyes.
Den meisten Tepuyes verleihen Wasserfälle einen zusätzlichen Reiz. Der höchste
dieser Wasserfälle ist auch gleichzeitig der höchste Wasserfall der Welt: der 1.005 Meter
vom Auyán-Tepuy in die Tiefe stürzende Salto Angel. Benannt wurde er nach seinem "Entdecker",
dem US-amerikanischen Buschpiloten Jimmy Angel. Er landete im Jahr 1937 auf dem Berg; da sein
Flugzeug im Sumpf versank, mussten er und seine Begleiter den Rückweg in elf Tagen mühsam
zu Fuss machen …
Der Parque Nacional Canaima
Der Auyán-Tepuy und weitere Tafelberge wie der Ronaima, der Kukenán oder das grosse Massiv
von Chimantá befinden sich im Parque Nacional Canaima, Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.
Im westlichen Teil des Nationalparks liegt die Lagune von Canaima mit ihren Badestränden,
die von Büschen umgeben sind. Ganz in der Nähe sind die traumhaften Wasserfälle Ucaima,
Hacha, El Sapo, El Sapito und Golondrina. Der östliche Teil des Parks ist als grosse Savanne -
La Gran Sabanna - bekannt und mit dem Auto zu erreichen. Von dort aus können Sie die
spektakuläre Tepuy-Bergkette des Ostens erobern, zu der Wasserfälle wie der Kamá,
Aponwao und Karuai-Merú gehören. Der Roraima ist der höchste Berg in der
überwältigenden Welt der Tepuyes und kann leicht in zwei bis drei Tagen erklommen werden.
Entlang dem Orinoco
2140 Kilometer lang schlängelt sich der Orinoco durch Venezuela, wobei er grosse Teile des Landes durchfliesst und auch prägt. Beginnen wir in Amazonas. Dieses Bundesterritorium mit einer Vielzahl an Naturwundern ist eine Gegend, die vom Menschen besonders unberührt ist. Hier entspringt der drittgrösste Fluss Südamerikas am Berg Delgado Chalbaud an der Grenze zu Brasilien. Der Orinoco fliesst hunderte von Kilometern erst in Richtung Nordosten und dann in Richtung Norden. Im Zentrum des Staates können Sie ein einmaliges Naturphänomen bestaunen: Der Río Casiquiare, einziger natürlicher Kanal der Welt, verbindet den Orinoco mit dem Río Negro. Das Faszinierende dabei: Seine Fliessrichtung ändert sich. Normalerweise speist er den Orinoco; zu bestimmten Jahreszeiten aber fliesst der Orinoco in den Río Casiquiare, von dort strömt das Wasser in den Río Negro und dann in den Amazonas. Sehr verblüffend!
Aktivitäten in Amazonas
Die Hauptstadt von Amazonas ist Puerto Ayacucho. Sie liegt an den Stromschnellen von Atures, die sich wunderbar für Rafting eignen. In der Stadt bieten die Eingeborenen auf Märkten ihr Kunsthandwerk an, das sowohl dekorativ als auch nützlich ist. Von Samariapo aus startet einer der schönsten Ausflüge in Amazonas. Er führt zum Berg Autana; ein riesiger, sandiger Turm, 1400 Meter hoch, der mitten im Urwald steht. Die Hochebene wird in ihrem Zentrum von Gängen durchzogen, die ein sehenswertes Gewölbe bilden. ökotouristische Anbieter organisieren Ausflüge, bei denen Sie durch den Regenwald wandern, neben Delfinen segeln, in Bächen baden, Pavón und Payara fischen, die Dörfer der Ureinwohner kennen lernen oder aussergewöhnlich schöne Vögel wie Tukane und Cotingas sehen können.
Ciudad Bolívar
Relativ kurz vor dem Orinoco-Delta liegt die Hauptstadt von Bolívar, Ciudad Bolívar. 1746
wurde sie an einer schmalen Stelle des Orinoco gegründet, daher war der ursprüngliche
Name Angostura (Enge). In dieser Stadt, die viel von ihrem kolonialen Charme bewahrt hat, traf
Simón Bolívar grundlegende politische Entscheidungen. Bei einem Rundgang durch den historischen
Stadtkern lernen Sie interessante Plätze kennen. Zum Beispiel das Gebäude, in dem der
Correo del Orinoco herausgegeben wurde, das meinungsbildende Blatt der Freiheitsbewegung. Sehenswert
sind ausserdem das Haus der Gouverneure der
Kolonie, das Kongresshaus sowie die Kathedrale. Diese ist Nuestra Señora de las Nieves gewidmet
(Unserer Frau des Schnees) - eine originelle Bezeichnung, denkt man an die ganzjährig tropisch
warmen Temperaturen hier.
Südöstlich von Ciudad Bolívar liegt übrigens der Staudamm Raúl Leoni,
zweitgrösster und leistungsstärkster der Welt. Er staut den gigantischen Guri-See,
der wegen seines Fischreichtums ein Sportangelparadies ist. Wenn Sie den See überfliegen,
könnten Sie denken, sich über dem Meer zu befinden …
Das Orinoco-Delta
Mit einer Fläche von 40.000 Quadratkilometern ist das Orinoco-Delta das zweitgrösste
Flussdelta der Welt. Vor seiner Mündung in den Atlantik verzweigt sich der Strom in etwa 40
Haupt- und mehr als 300 Seitenarme, wodurch tausende Inseln entstehen. Am Beginn des Orinoco-Deltas
stehen die Castillos de Guayana la Viera: das ufernahe Kastell San Francisco de Asis und das Fort
San Diego de Alcalá. Die Festungsanlagen, die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen, dienten dem
Schutz der Flussenge Angostura del Orinoco. Heute sind sie Museen.
Aus der Luft ist der Anblick des Deltas einer der schönsten der Welt; das durch
Sedimentansammlungen gebildete Gebiet ist eine der am wenigsten durch den Menschen beeinflussten
Regionen. Es lohnt sich aber, die Besichtigung dieses Gebietes nicht auf die Vogelperspektive zu
beschränken. Denn hier leben viele Vögel wie Enten, Sperber, Hoazine, Tukane und rote
Fliegenschnäpper. In den Lagunen können Sie weisse und schwarze Reiher, tiefrote
Corocoras und bunte Aras beobachten. Aber nicht nur für Vogelbeobachter ist das Delta ein
Paradies, denn auch Fische und manche vom Aussterben bedrohte Tiere wie Waldhund, Fischotter,
Ozelot, Jaguar und Seekuh leben hier.
Zu Besuch bei den Indígenas
Entlang den Wasserwegen im Orinoco-Delta sehen Sie die Dörfer der Warao-Indígenas mit ihren Dächern aus Palmenblättern. Warao bedeutet Kanu-Menschen, was den Nagel auf den Kopf trifft. Die Warao bewegen sich meisterlich auf dem Wasser und lernen schon im Kindesalter, geschickt mit dem Kanu umzugehen. Auch hier gibt es Anbieter, die Touren zu den Eingeboren- nendörfern organisieren. Mit grossem handwerklichem Geschick stellen die Bewohner des Deltas authentisches Kunsthandwerk wie virtuos geflochtene Körbe oder Hängematten her.
Wunderschön!
Die Gemeinschaften der Pemón-Indígenas sind auf viele Teile der Gran Sabana verteilt. In ihren Siedlungen können Sie Kunsthandwerk der verschiedensten Art kaufen. Schöne Souvenirs und beliebte Mitbringsel sind beispielsweise Tabletts aus Naturfasern, die mit abstrakten Mustern geschmückt sind, sowie Ketten und Körbe mit aussergewöhnlichen Formen.
Caracas = CCSPuerto Ordaz = PZO
Ciudad Bolivar = CBL
Merida = MRD
Porlamar = PMV